Ansicht Stade

Die Rettung eines großen, besonderen Foto-Archivs

der Eheleute Viktor Rihsé und Sonja Rihsé-Menck

 

Der Vorstand der Stader Stiftung für Kultur und Geschichte - von Bürgern für Bürger - hat an verschiedenen Stellen dafür gesorgt, dass Kuturgut in und aus der Region bewahrt wird. Nach dem Verlust des umfangreichen Foto-Archivs der Familie Pickenpack richtete Dieter Kunze sein Augenmerk auf den fotografischen Nachlaß der Eheleute Rihsé. Dieses wurde im Haus der Familie auf dem Geestberg verwahrt; war also in der Nähe, solange Frau Rihsé-Menck dort noch wohnte. Der Kontakt wurde zum Sohn Viktor gehalten und als seine Mutter in ein Heim ziehen mußte, wurde das Fotoarchiv in Hamburg bei einer Spedition eingelagert. Jetzt entstand Handlungsbedarf. Viktor jr. und Dieter Kunze kamen überein, dass die Stader Stiftung das komplette Archiv erwerben kann - es handelt sich um rund 100.000 Negative und wohl 25.000 Dias.


Als man Einigkeit über den Kaufpreis erzielt hatte, fand Herr Kunze glücklicherweise in der Volksbank Stade-Cuxhaven e.G. einen Sponsor, der fast spontan erklärte, hier geht es um Rettung und Bewahrung von regionalem Kulturgut und da treten wir mit Mitteln aus dem Gewinnsparen voll für die erforderliche Zahlung ein. Das war ein Glücksfall.


Mit dem Erwerb konnte die Stiftung auch gleichzeitig die Idee umsetzen, das riesige Foto-Archiv direkt an das Stadtarchiv der Hansestadt Stade zu übergeben. Dort gehört es hin, wird bewahrt und ist öffentlich zugänglich. Eine entsprechende Vereinbarung konnte geschlossen werden. Mitte 2011 kam es dann zur Rückkehr der Fotos von Hamburg nach Stade. Dies wird deutlich gemacht durch folgende Unterlagen:


a) Presseinformation der Volksbank Stade - Cuxhaven eG
b) Zeitungsartikel vom 27.07.11 “Neue Stader”-Wochenblatt
c) Zeitungsartikel vom 28.07.11 Hamburger Abendblatt, Seite Stade- Buxtehude
d) Anlistung der Bücher mit Fotos der Eheleute Rihsé.
e) Foto-Auswahl zur Anlieferung und Übergabe des Fotoarchivs von Viktor Rihsé, Vorstand Volksbank und Stader Stiftung an das Stadtarchiv am 21.06.11 (Fotos mit Mausklick vergrößern).